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Psychologische Selbsteinschätzung in Bezug auf 6 psychologische Dimensionen, die mit Schule und Lernen in Verbindung stehen

Beim psychologischen Selbsteinschätzungsfragebogen berichten die Schülerinnen und Schüler, wie sie sich im schulischen Kontext in Bezug auf 6 Dimensionen selbst wahrnehmen. Jede Dimension beinhaltet 5 bis 7 Aussagen, die die Schülerinnen und Schüler auf einer Skala von 1 bis 4 (stimme überhaupt nicht zu – stimme nicht zu – stimme zu – stimme voll und ganz zu) bewerten können.

– Kognitionsbedürfnis – Freude am Nachdenken über komplexe mentale Aufgaben, Informationsbedürfnis, Einschätzung der eigenen kognitiven Fähigkeiten

– Selbstregulation – Selbstreguliertes Lernen gilt als wichtige Kompetenz im Hinblick auf erfolgreiches „Lebenslanges Lernen“ und umfasst die Zielsetzung, das Planen und die Umsetzung des Lernprozesses sowie Lernziele.

ⓘ Die Selbstregulierungskompetenz kann mithilfe von Lernmethoden trainiert werden („Lernen zu lernen“ als Schlüsselwort eingeben für eine Suche in der CePAS edulibrary ).

Selbstkonzept – Einschätzung der eigenen schulischen Leistungen im Vergleich zur Schulrealität (gut, mittelmäßig, nicht gut). 

ⓘ Schülerinnen und Schüler, die streng mit sich selbst sind (Selbstbild < Realität der Schulbilanz), zeigen eine gute Motivation, nehmen sich aber möglicherweise keine Zeit, sich selbst zu loben und mit dem zufrieden zu sein, was sie erreicht haben. Bei Schülerinnen und Schülern, die glauben, gut abzuschneiden (Selbstbild > Realität der Schulbilanz), erweist es sich hingegen als nützlich, Anhaltspunkte für eine realistischere Selbsteinschätzung herauszustellen.

Gewissenhaftigkeit – guter Prädiktor für Erfolg in Schule und im Beruf ,vergleichbar mit Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Effizienz, Zielstrebigkeit und Arbeitsgenauigkeit

ⓘ Die Arbeit an Belohnungsstrategien in Verbindung mit Zielorientierung wird es ermöglichen, weniger gewissenhafte Gewohnheiten zu ändern.

Stressresilienz – die Fähigkeit prüfungsbedingte Stresssituationen zu bewältigen  

ⓘ Da Stress eine spontane, natürliche, kaskadenartige biologische und psychische Reaktion des Organismus auf seine Umwelt ist, kann man an ihm arbeiten, indem man verschiedene Methoden der Stressbewältigung trainiert.

Emotionale Stabilität – die Fähigkeit mit verschiedenen Emotionen umzugehen

ⓘ Emotionen (positive und negative) spielen eine wichtige Rolle und ermöglichen es uns, unser Verhalten anzupassen. Für die Schülerinnen und Schüler der 4.2., die sich der Phase der Adoleszenz nähern, erweist es sich als nützlich, einen guten Umgang mit Emotionen herstellen zu können, was dem Wohlbefinden und dem Lernen zugutekommt.